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Go Jonny, goPferde werden von uns harmonisch eingeritten, besser gesagt, Petra macht das eigentliche Einreiten auf dem Pferd, ich mache mehr die Vorarbeit vom Boden. Bei uns können Sie davon überzeugt sein, dass bei Ihrem Pferd kein Stress oder Überforderung, Schläge oder Gewalt während des Einreitens eintreten, noch irgendwelche Methoden, das Pferd vor den Reitstunden in irgendeiner Art (z.B. Wasserentzug) gefügig zu machen, angewendet werden. Wir sind inzwischen sogar davon abgekommen, das Pferd vorher "ab"-zulongieren, da wir festgestellt haben, dass wir ein voll konzentriertes Pferd beim Einreiten brauchen und dadurch wesentlich bessere Resultate erzielen. Wir fangen auch nicht in der Mitte an, denn manchmal denke ich, ich bin im falschen Film, wenn mehr oder weniger aggresiv auf das Pferd gesessen wird, ohne vorher die Rangordnung am Boden geklärt zu haben (und damit das Vertrauen des Pferdes in die Person), in der ersten (Be-)Reitstunde gleich das Ziel ist alle drei Grundgangarten zu reiten, usw., usw. So wie es halt in den Westernfilmen gezeigt wird; leider sind das die Methoden von vor 30 Jahren, die aber aus den Köpfen oft nicht raus gebracht werden. Mich wundert es überhaupt nicht, dass da das Pferd buckelt und den lästigen Reiter versucht los zu werden, sorry, aber ich hab kein Mitleid mit den Plessuren "dieser" Bereiter/-innen, denn das ist nicht die Schuld des Pferdes, das Pferd verhält sich artgerecht.
Bei uns ist es ein fliessender Übergang von Bodenarbeit zur neuen Aufgabe Reiten. Alles Notwendige wird spielerisch vom Boden trainiert, und erst wenn das Pferd beim Aufsteigen still steht, den Reiter als Reiter akzeptiert, beginnen die Übungseinheiten, die Dressur. Und da machen die Pferde auch gerne und bereitwillig mit. Es ist ein ganzheitliches Konzept, das sich in der Pädagogik schon seit langem etabliert hat, warum dann nicht auch bei Pferden ??? |